Mittwoch, 18. Februar 2015

Studie: Arbeitslosigkeit verursacht 45000 Suizide pro Jahr

The Lancet Psychiatry hat eine Studie veröffentlicht wonach zwischen 2000 und 2011 ungefähr 45000 Suizidfälle pro Jahr weltweit der Arbeitslosigkeit verschuldet sind. Dr. Carlos Nordt und weiter Mitarbeiter von der Universität Zürich sagen es liegt an der Regierung Arbeitslosenquote zu minimieren um viele Suizide zu verhindern.

Es wurden Daten der WHO Datenbank und der Monetary Fund's World Economic Outlook Datenbank über einen Zeitraum von elf Jahren ausgewertet. Insgesamt wurden 63 Länder miteinbezogen. Es wurde geschätzt dass jedes Jahr 233000 Suizide verübt wurden, je 45000 davon in Zusammenhang mit Arbeitslosigkeit.

Weiters weisen die Forscher darauf hin dass jeweils 6 Monate bevor die Arbeitslosquote steigt die Suizidquot ansteigt wobei Männer und Frauen gleichermaßen betroffen sind

Dr. Nordt:

"Besides specific therapeutic interventions, sufficient investment by governments in active labour market policies that enhance the efficiency of labour markets could help generate additional jobs and reduce the unemployment rate, helping to offset the impact on suicide."


Quelle
The Lancet Psychiatry 11.2.2015
http://dx.doi.org/10.1016/S2215-0366(14)00118-7